Ziele des Verbandes



Der im März 1991 gegründete Verband zur Förderung extensiver Grünlandwirtschaft e.V. und 1999 in Deutscher Grünlandverband e.V. umbenannte Verband arbeitet satzungsgemäß für die Förderung des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere für die durch Grünland geprägte Kulturlandschaften. Grundlage seiner Tätigkeit sind dabei die im Bundesgesetz und in den Naturschutzgesetzen der Länder enthaltenen Aufgaben.

Der Verband unterstützt wissenschaftliche Tätigkeit zum Landschafts- und Lebensraum Grünland im Sinne der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege und vermittelt die wissenschaftlichen Ergebnisse der Öffentlichkeit.

Die Satzungszwecke werden verwirklicht durch angewandte Forschungsarbeiten zur Erhaltung und Pflege des Grünlandes; Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse durch Veröffentlichung in der Presse; Durchführung von Fachveranstaltungen auf Bundes- und Landesebene, insbesondere der jährliche "Deutsche Grünlandtag"; Herausgabe einer Schriftenreihe zu aktuellen Themen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden jeweils zeitnah veröffentlicht. Alle Veranstaltungen des Verbandes sind der Allgemeinheit zugänglich.

Der Grünlandverband verfolgt das Ziel, die maßgeblich durch Grünland geprägten Kulturlandschaften zu erhalten und für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung in grünlandreichen Gebieten zu wirken. Die meisten der betroffenen Gebiete haben nicht nur eine überragende landschaftsökologische Bedeutung, sondern sind auch für die Erholung der Menschen wichtige Naturräume, die der Gesellschaft erhalten bleiben müssen. Bei der Weiterentwicklung dieser Naturräume ist daher ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen von Naturschutzbehörden, -verbänden, der Landnutzer sowie des Erholungs- und Fremdenverkehrs eine Grundvoraussetzung.


Der Grünlandverband bringt sich ein in:
  • die Entwicklung und Erprobung spezieller Landnutzungs- und Agrarwirtschaftsmodelle, die eine Erhaltung und Förderung der Arten- und Formenmannigfaltigkeit eines Gebietes zum Ziel haben,
  • die inhaltliche Vorbereitung länderspezifischer, landschaftsbezogener Fördermaßnahmen für die Extensivierung auf dem Grünland, die als Vorschlag den Bundes- und Länderministerien vorgelegt werden sollen,
  • die Erarbeitung wissenschaftlich begründeter Entscheidungshilfen, Leitlinien und Richtwerte,
  • die Programmentwicklung grünlandbezogener Agrarumweltmaßnahmen sowie deren Evaluierung.