Deutscher Grünlandverband e.V. DGV

 Für das Grünland und seine Nutzer

Ohne Mahd und Weidevieh gäbe es das Grünland nie

Bauer Damm 6, 14641 Nauen

033230 / 20115

Verband

Die Gründung erfolgte als Verband zur Förderung extensiver Grünlandwirtschaft e.V. am 21. März 1991 in Berlin. Damit sollte ein  Beitrag zum Schutz des Landschafts- und Lebensraumes Grünland geleistet werden.

Grundanliegen dabei ist die Harmonisierung von landwirtschaftlichen Erfordernissen und umweltrelevanten Erwartungen bzw. Zielen. Satzungsgemäß bildet der Verband die Fach- und Interessenvertretung der deutschen Grünlandwirte, bringt er sich auf Länder-wie Bundesebene in die Diskussion um die Verbesserung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen ein und veröffentlicht er fachliche Positionen. Er vertritt dabei die spezifischen Probleme des Grünlandes gegenüber der Politik sowie der Agrar- bzw. Naturschutzverwaltung. 1999 erfolgte mit der umfassenden Wahrnehmung der Interessenvertretung der Grünlandwirtschaft (konventionell, ökologisch, extensiv / naturschutzfachlich) die Umbenennung in Deutscher Grünlandverband e.V..

Der Verband

  • steht in der Tradition der deutschen Grünlandbewegung, die mit der Gründung des Deutschen Grünlandbundes 1922 in Bayern ihren Ausgang nahm,
  • führt jährlich mindestens eine mehrtägige Fachtagung durch (Deutscher Grünlandtag),
  • vergibt ein Warenzeichen auf der Grundlage einer Vergaberichtlinie für extensive Wirtschaftsweise sowie artgerechte und umweltschonende Tierhaltung,
  • unterhält eine eigene Schriftenreihe im Selbstverlag (mit ISSN-Nummer),
  • wirkt mit in Forschungsprojekten, die dem Schutz und der Erhaltung des Dauergrünlandes in seiner Vielfalt dienen.

Wir vertreten kompetent Ihre Interessen, Sie unterstützen uns durch Ihre Mitgliedschaft und wir alle tun damit etwas für`s Grünland!

Werden Sie Mitglied

Ich möchte Mitglied im Deutschen Grünlandverband e.V. werden:


Mitgliedsbeitrag / Jahr:

  • natürliche Person = 20 €
  • Landwirt = 0,15 € / ha Grünland, mindestens 20 €
  • Fördermitglieder = 150 €
  •  
  •  
  •  

Öffentlichkeitsarbeit

Nr.

Titel

Heft / Jahr

Verfügbarkeit

1

Gründungsdokumentation

19911)


2

Informationsblatt Nr. 1

19911)


3

Angebotslösungen Mutterkuhställe

19911)


4

Empfehlungen zur extensiven Grünlandwirtschaft und Landschaftspflege - Heft I

19911)


5

Informationsblatt Nr. 2

19921)


6

Grünlandextensivierung - Wesen - Ziele - Wirkungen

19921)


7

Empfehlungen zur extensiven Grünlandwirtschaft und Landschaftspflege - Heft II

19921)


8

Informationsblatt Nr. 2

19931)


9

Empfehlungen zur extensiven Grünlandwirtschaft und Landschaftspflege - Heft III

19931)


10

Grünlandextensivierung und Betriebswirtschaft

19931)


11

Position zur Problematik „Bewertung ökologischer Leistungen der Grünlandbewirtschaftung“

19941)


12

Ökologische Leistungen der extensiven Grünlandwirtschaft - ihre Bewertung und Honorierung

19951)


13

Freilandhaltung von Rindern im Winter

19961)


14

Zur Zukunft der extensiven Grünlandbewirtschaftung in den deutschen Mittelgebirgen

19971)


15

Schutz der Flußauen durch Nutzung

19981)


16

Untersuchungen zur Nachhaltigkeit von Mähstandweidesystemen mit Mutterkühen

19991)


17

Grünlandbewirtschaftung auf Grenzstandorten im Einklang von Ökonomie und Ökologie?

1/1999

x

18

Verhalten von Rindern und Schafen auf großräumigen Niedermoorweiden und Ableitung für das Weidemanagement

1/2000

x

19

Hat das Grünland in Deutschland noch eine Chance?

2/2000

x

20

Grünland und Milchvieh - Widerspruch oder Notwendigkeit?

1/2001

x

21

10 Jahre Deutscher Grünlandverband - 1991 bis 2001            (Positionen)

2/2001

x

22

Winterfreilandhaltung von Fleischrindern - tiergerecht und umweltverträglich - (Bundesfachtagung)

1/20021)


23

Tiergerechte und umweltverträgliche Freilandhaltung von Fleischrindern im Winter (Leitfaden)

2/2002

x

24

Berglandwirtschaft - Kulturerbe und Hoffnungsträger

3/2002

x

25

Winterfreilandhaltung von Fleischrindern im Mittelgebirge

1/20031)


26

Sozioökonomische Betroffenheit der Landwirtschaft durch Deichrückver­legung und Auenregeneration und betriebliche Anpassungsmöglichkeiten

2/2003

x

27

Beiträge zur Grünlandvegetation Deutschlands - 1. Mitteilung: Extensivgrünland im Thüringer Schiefergebirge

3/2003

x

28

Brauchen wir in Deutschland eine Milchmengenregulierung nach 2007

4/20031)


29

Grünlandaufwüchse ohne Wiederkäuer verwerten?

5/2003

x

30

Reform der GAP - Grünland adè?

1/20041)


31

Nachhaltige Grünlandnutzung durch Mähstandweide mit Mutterkühen

2/20041)


32

Chancen der Milchviehhaltung im Berggebiet - am Beispiel des Schwarzwaldes

3/2004

x

33

Wie weiter auf dem Grünland?

1/20051)


34

Fleischrinderhaltung in Mittelgebirgslagen

2/2005

x

35

Grünland effizient nutzen

1/20061)


36

Jungrinderaufzucht in Grünlandgebieten

2/2006

x

37

Gas aus Gras und was noch?

1/20071)


38

Futterernte - Technik für Qualität und Leistung

2/20071)


39

Effiziente Grünlandbewirtschaftung für`s Milchvieh

1/2008

x

40

Schaf- und Ziegenhaltung   Dienstleister für die Gesellschaft

1/2010

x

41

Grünland und Pferde

1/2011

x

42

Deutschland braucht seine Wiesen und Weiden

2/2011

x

43

Milch vom Grünland?

1/2012

x

44

Verbesserung unserer Wiesen und Weiden

1/2013

x

45

Mehr Milch vom Dauergrünland

1/2015

x

46

Wie weiter mit der Förderung des Grünlandes nach 2020?

1/2016

x

47

Standortangepasste Dauergrünlandwirtschaft als Beitrag zum Moor- und Klimaschutz

1/2017

x

Weitere Veranstaltungen

Bundesfachtagungen

Jahr

Thema

Ort / Bundesland

2007
15 Jahre Grünlandextensivierung auf Niederungsstandorten
Paaren/Glien, Brandenburg
2007
Gas aus Gras und was noch?
ICC, Berlin
2006
Grünland effizient nutzen
ICC, Berlin
2005
Wie weiter auf dem Grünland?
ICC, Berlin
2004
Reform der GAP - Grünland adé?
ICC, Berlin
2003
Brauchen wir in Deutschland eine Milchmengenregulierung nach 2007?
ICC, Berlin
2002
Winterfreilandhaltung von Fleischrindern- tiergerecht und umweltverträglich
Falkenrehde, Brandenburg

Positionen

Jahr
Thema

1992
Grünlandextensivierung Wesen - Ziele - Wirkungen
1994
Bewertung ökologischer Leistungen der Bewirtschaftung von Grünland - Naturschutzfachliche und ökonomische Aspekte von Extensivierungen
1997
Position zur Zukunft der Extensiven Grünlandbewirtschaftung in den deutschen Mittelgebirgslagen
1998
Standpunkt zur Freilandhaltung von Mutterkühen im Winter
1998
Position zum Schutz der Flußauen durch Nutzung
1998
Position zur Agenda 2000
1999
Stellungnahme zum Vorschlag der HuK-Referenten zur Ausgestaltung der Ausgleichszulage vom 14./15. Juni 1999 sowie zum aktuellen Vorschlag des BML vom 22. Juli 1999
1999
Position zur Bewirtschaftung des Niedermoorgrünlandes
2000
Hat das Grünland in Deutschland noch eine Chance
2001
Position zur Neuorientierung der Agrarpolitik
2001
Position zum Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechts des Naturschutzes und der Landschaftspflege und zur Anpassung anderer Rechtsvorschriften (BNatSchG), Stand 02.02.2001
2001
Grünland und Milchvieh - Widerspruch oder Notwendigkeit?
2001
Was wird in Zukunft aus dem Grünland?
2002
Schönauer Thesen
Berglandwirtschaft - Kulturerbe und Hoffnungsträger
2003
Position zur legislativen Umsetzung des Beschlusses des Rates der EU vom 26. Juni 2003 zur Reform der GAP in Deutschland
2005
Position zur Programmentwicklung des KULAP Thüringen ab 2007
2006
Position zu Agrarumweltmaßnahmen ab 2007
2007
Position zur Erhaltung des Niederungsgrünlandes
2010
Deutschland braucht seine Wiesen und Weiden
2010
Positionspapier zur Mitteilung der Europäischen Kommission
„Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) bis 2020“
2011
Positionspapier - Zukunft der Schafhaltung sichern
10 Erwartungen an die GAP bis 2020
2016
Erwartungen an die künftige Förderung des Dauergrünlandes ab 2021
„Öffentliches Geld für nachhaltige, öffentliche Leistungen“
2017
Eckpunktepapier „Weidetierhaltung und Wolf in Deutschland“
2017
Position zum Moorschutz und zur Grünlandwirtschaft auf Moor

Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Jahr

Thema, Autoren

Quelle / Zeitpunkt

2018
Multifunktionär und Sorgenkind
H. Hochberg; Hochberg, E.
BAUERN-Zeitung 10/2018, S. 35-37
2017
Grüner wird´s nicht allein
H. Hochberg
BAUERN-Zeitung 12/2017, S. 41-43
2017
Nachhaltige Bewirtschaftung der Rohrglanzgraswiesen auf Niedermoor
H. Hochberg; Hochberg, E.; Zart, S.
Poster
61. AGGF Jahrestagung Berlin/ Paulinenaue, S. 69-72
2016
Ein nachhaltiger Typ. Bleibt das Dauergrünland erhalten?
H. Hochberg
BAUERN-Zeitung 40/2016, S. 36
2016
K und P: ist weniger mehr?
H. Hochberg
top agrar 2/2016, S. 86-89
2015
Regelmäßig und effizient düngen
H. Hochberg; Zopf, D.; Riehl, G.; Greiner, B.; Hertwig, F.;Schuppenies, R.
BAUERN-Zeitung 10/2015, S. 38-40
2015
Die Tücken des extensiven Grünlandes
H. Hochberg; Hochberg,E.
Fleischrinderjournal 1/2015, S. 26-28
2014
Pflege der Pfeifengras-Streuwiesen im Voralpenraum
E. Hochberg; Hartmann,S.
Poster AGGF, Arnstadt
2014
Dauergrünland durch Pflege erhalten
H. Hochberg; Hochberg, E.
BAUERN-Zeitung 19/2014, S. 36-37
2014
Energielieferant Dauergrünland
H. Hochberg
BAUERN-Zeitung 17/2014, S. 50-51
2013
Dauergrünland braucht Pflege
H. Hochberg; Hochberg; E.
BAUERN-Zeitung 14/2013, S. 56-57
2013
Grünland nicht hungern lassen
H. Hochberg; Hochberg; E.
BAUERN-Zeitung 14/2013, S. 12
2012

Dauergrünland - Erhaltung durch Nutzung

H. Hochberg; Hochberg; E.
BAUERN-Zeitung 13/2012, S. 40-41
2011
Grünland nicht hungern lassen
H. Hochberg; Hochberg; E.
dlzagrarmagazin 04/2011, S. 60-63
2007
Grünland wird wieder gebraucht
H. Hochberg; Hochberg; E.
top agrar10/2007, S. 62-65
2006
Nutzung von Extensivgrünland als Weide und Futterlieferant für Mutterkühe - Strategien und Effekte
H. Hochberg
BDF-Workshop, Berlin
2005
Tiergerechte und umweltverträgliche ganzjährige Freilandhaltung von Fleischrindern
H. Hochberg
Fleischrinder-Journal 2/2005, S. 16-19
2004

Auswirkungen langjähriger Extensivierungen auf die Biodiversität des Grünlandes in Thüringen

H. Hochberg; Zopf, D.; Hochberg, E.; Jäger,U. G.
„Agrarproduktion und Biodiversität“. - Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Erfurt. - 2004. - S. 48-57
2004
Monitoring and evaluation of agri-environmental measures in grassland
H. Hochberg; Finke, C.
Poster
EGF Luzern
2004

Tiergerechte und umweltverträgliche ganzjährige Freilandhaltung von Fleischrindern - Entscheidungshilfen für den Praktiker -

Animal friendly and environmentaly compatible outdoor wintering of suckler cows - Recommendations for farmers -
H. Hochberg; Finke,C.
BfN Bonn. - Schift.-reihe für Landwirtschaft u. Naturschutz. - Heft 78/2004. - S. 363-375
2002
Fleischrinderhaltung von Fleischrindern im Winter - tiergerecht und umweltverträglich- umweltverträgliche Flächenbewirtschaftung
H. Hochberg; Finke,C.
Poster
Bundesfachtagung DGV
2002
Fleischrinderhaltung von Fleischrindern im Winter - tiergerecht und umweltverträglich- tiergerechte Haltung
H. Hochberg; Finke,C.
Poster
Bundesfachtagung DGV
2002
Entwicklungstendenzen Grünlandbewirtschaftung in Mitteleuropa

2001
Was wird in Zukunft aus dem Grünland?
H. Hochberg
BAUERN-Zeitung, Heft 12/2001, S. 68-70

Mitwirkung des DGV´s

Jahr

Thema

Ort / Bundesland

2015
Havelländischer Grünlandtag
Ebereschenhof;
Brandenburg
2013
Die Thüringer Grünlandstrategie und ihre Umsetzung
Thüringer Grünlandtag;
Bösleben
2012Hohe Futterqualität sichernThüringer Grünlandtag;
Oberweißbach
2011
Wie weiter mit dem Dauergrünland in Thüringen
Thüringer Grünlandtag;
Rosa
2010
Grünlandbewirtschaftung - standortgerecht und multifunktional
Thüringer Grünlandtag;
Bad Frankenhausen
2009
KULAP nach dem Health Check?
Bewährtes und Neues
Thüringer Grünlandtag;
Bösleben
2008
KULAP-L4 Artenreiches Grünland - Arten sicher erkennen
Thüringer Grünlandtag; Schwabhausen
2007
Futterernte auf dem Grünland
Maschinenvorführung
Thüringer Grünlandtag und Sächsischer Grünlandtag;
Schwabhausen
2006
Neuansaat/Nachsaat sichert nachhaltig Qualität
Thüringer Grünlandtag;
Oberweißbach
2006
Jungrinderaufzucht in Grünlandgebieten
Deutscher Grünlandtag und Sächsischer Grünlandtag; Hohnstein, Sachsen
2005
Wie weiter auf dem Grünland?
Thüringer Grünlandtag; Schwabhausen
2004
Chancen der Milchviehhaltung im Berggebiet - am Beispiel des SchwarzwaldesDeutsche Grünlandtagung; Breitnau, Baden-Württem­berg
2004
Qualitätssilage vom Grünland für das Milchvieh
Thüringer Grünlandtag;
Engelsbach
2003
Das Grünland im Griff
Thüringer Grünlandtag; Gahma
2002
Gipfeltreffen mit Sense
Thüringer Grünlandtag;
Schmücke
2000Bestes Futter für die Milchkuh - vom Grünland?
Illusion oder Vision
Thüringer Grünlandtag;
Dermbach
1999
Welche Chancen lassen die aktuellen politischen Rahmenbedingungen den Grünlandbetrieben in Thüringen?
Thüringer Grünlandtag;
Oberweißbach
1997
Havelländischer Grünlandtag
Kienberg
Brandenburg

Projekte - Angewandte Forschung

Projekte

  • Optigreen „Erhaltung des Grünlandes im Naturpark Thüringer Wald durch optimierte, gesamtbetriebliche Nutzungskonzepte“, BLE, Förderkennzeichen 2814BM062
  • 3 Partner: Thünen Institut für Biodiversität Braunschweig, LPV Thüringer Wald e.V. und DGV
  • 2015 - 2018, 2 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter des DGV
  • DGV Part: Erfassung und Bewertung des Dauergrünlandes im Naturpark. Entwicklung einer neuen Erfassungs- und Bewertungsmethode
  • MuKuGreen „Analyse und Optimierung der Beziehungen zwischen Grünland, Tiergesundheit und Tierzucht bei Mutterkuhherden“, Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BLE, Projekt-Nr. 2812NA042)
  • 3 Partner: Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Fachhochschule Osnabrück und DGV
  • 2015 - 2016, 2 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter des DGV
  • 5 Anguszucht-Mutterkuhbetriebe in 4 Bundesländern
  • Bewertung des Grünlandes
  • Ergebnis: Bericht Grünlandbewertung
  • GNUT-Biogas „Optimierung der nachhaltigen Biomassebereitstellung von repräsentativen Dauergrünlandtypen für die Biogasproduktion“ FKZ 2200 7509, Förderagentur Nachwachsende Rohstoffe 2010 - 2013, 3teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter des DGV, 5 Partnereinrichtungen
  • 2 Versuche im Betrieb - Moor und Talsand (Weidelgras-Weißkleeweide)
  • Vegetationsaufnahmen von 8 Versuchen in 5 Bundesländern
  • Ergebnis: Forschungsbericht
  • GNUT-Verbrennung „Optimierung der nachhaltigen Biomassebereitstellung von repräsentativen Dauergrünlandtypen für die thermische Verwertung“ FKZ 2200 5808 (08NR058), Förderagentur Nachwachsende Rohstoffe 2008 - 2010, 5 Partnereinrichtungen
  • 1 Versuch im Betrieb - Moor (Rohrglanzgrasröhricht)
  • Vegetationsaufnahmen von 5 Versuchen in 5 Bundesländern
  • Ergebnis: Forschungsbericht
  • LEONARDO DA VINCI - Pilotprojekt PP 146 315 „Ecological Agrarian Tourism” (EU-Förderung) 2005 - 2008; 2 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter des DG
  • 4 Partnerländer mit jeweils mehreren NO und Landwirten
  • Ergebnis: Curriculum

Evaluierung Agrarförderung

  • Mitwirkung an der Evaluierung der Agrarförderprogramme des Freistaates Thüringen (Förderperiode 1993 - 1999, 2000 - 2006, 2007 - 2013); ständig 2 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter des DGV

Ergebnis:

  • Vegetationsaufnahmen und -bewertung (Erhaltungszustand)
  • Fallstudien zur sozioökonomischen Bewertung der Fördermaßnahmen
  • Analysen zur ökonomischen Wirkung der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete

Gutachten

  • Deutschland braucht seine Wiesen und Weiden“, 2010, Auftrag des BMELV

Versuche

  • Großversuch „Extensive Mähstandweide mit Mutterkühen“ , 3 Varianten, 10 Jahre Laufzeit
    • Ergebnis: Grünlandvegetation, Lebendmasseentwicklung der Weidetiere; Schriftenreihe DGV

  • Parzellenversuch „Nachhaltige Bewirtschaftung eines Rohrglanzgrasröhrichtes“, 4 Varianten, Niedermoor, 8 Jahre Laufzeit
    • Ergebnis: Grünlandvegetation, Ertrag, Futterqualität; Poster AGGF 2017

  • 2 Parzellenversuche „Optimierung der Bewirtschaftung einer Weidelgras-Weißkleeweide für die Biogasproduktion, 4 Varianten, Niedermoor und Talsand, 4 Jahre Laufzeit
    • Ergebnis: Grünlandvegetation, Ertrag und Futterqualität, Biogasausbeute

Grünlandbetrieb

Der Verband hat 1992 im havelländischen Ebereschenhof einen Grünlandbetrieb mit Mutterkuhhaltung eingerichtet. Etwa 380 ha werden nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Die Rinderherden, welche vornehmlich aus den Rassen Fleckvieh, Limousin, Uckermärker, Angus und deren Kreuzungstiere bestehen, werden ganzjährig im Freien gehalten.Der Tierbesatz liegt bei ca. 0,7 RGV/ha (Mutterkühe einschl. Nachzucht). Als Vermarktungsprodukt entsteht nach ca. 6-8 Monaten Kälberaufzucht jährlich 1 Absetzer pro Mutterkuh.

Das Grünland befindet sich auf Niedermoor- und Talsandstandorten unterschiedlicher Feuchtestufen.Es wird von April bis Oktober beweidet und 2-3 mal gemäht. Das daraus gewonnene Futter wird zu Grassilage und Heu verarbeitet. Auf Wiesenbrüterflächen erfolgt eine gezielte Spätschnittnutzung, um den Schutz der Tiere und deren Lebensräume zu gewährleisten.

  • Absetzerverkauf an BIOPARK und andere Händler
  • Heuverkauf (aus ökologischem Anbau)

Warenzeichen

Haben sie Interesse an der Nutzung unseres Zeichens (beim Deutschen Patentamt eingetragen) ? Wenn ja, dann wenden Sie sich an uns. Wie erhalten Sie das Warenzeichen? Ganz einfach. Sie werden Mitglied unseres Verbandes und beantragen das Warenzeichen. Von uns erhalten Sie die erforderlichen Unterlagen (Vergaberichtlinie, Formulare), wir kontrollieren und vergeben das Warenzeichen.

Vorteile bei Verwendung des Warenzeichens:

  • Qualitätszeichen, dass den Verbraucher auf Anwendung extensiver Bewirtschaftung aufmerksam macht

Nutzen Sie das Warenzeichen für folgende Produkte:

  • Rinder-, Schaf-, Ziegen- und landwirtschaftliche Wildtierhaltung
  • Obst aus Streuobstbeständen,
  • Futtermittel (Weidefutter und Rauhfutter).

Beim Deutschen Patentamt (München) ist mit Wirkung vom 05.01.1995 das Verbandszeichen des Deutschen Grünlandverbandes e.V. eingetragen.

Geltungsbereich des Warenzeichens

Gemäßs einer Zielsetzung bietet der Deutsche Grünlandverband e.V. dieses Warenzeichen zur Vermarktung folgender landwirtschaftlicher Produkte an:

  • Fleisch aus der Rinder-, Schaf-, Ziegen und landwirtschaftlichen Wildtierhaltung (Dam-, Rot- und Muffelwild); rohe Gespinstfasern, Wolle
  • frisches, konserviertes, getrocknetes und gekochtes Obst sowie Obstsäfte aus Streuobstbeständen
  • lebende Tiere der oben genannten Tierarten
  • Futtermittel (Weidefutter und Rauhfutter)

Vergaberichtlinie

  • Der Nutzer des Warenzeichens muss Mitglieddes Deutschen Grünlandverbandes e.V. sein und die nachfolgendenBewirtschaftungsauflagen erfüllen.
  • Die oben genannten Vermarktungsproduktemüssen auf extensiv bewirtschaftetem Grünland erzeugt worden sein.

Eineextensive Wirtschaftsweise ist gegeben,wenn

  • der Tierbesatz des Betriebes 1,4 GV/haHauptfutterfläche nicht überschreitet und 0,3 GV/haHauptfutterfläche nicht unterschreitet.
  • Während der Vegetationsperiode sind dieTiere auf der Weide zu halten. Die Besatzdichte ist an diestandörtlichen Verhältnisse insbesondere die Narbenfestigkeitanzupassen, sofern keine weitergehenden naturschutzfachlichenVorgaben existieren. Ausgesprochene Feuchtstellen, Bachläufe undQuellaustritte sind im Interesse der Gesundheit der Weidetiere sowieaus Gründen des Biotopschutzes auszuzäunen.
  • Auf dem Wirtschaftsgrünland ohneNaturschutzauflagen sollen, sofern dem keine besonderenBewirtschaftungsauflagen entgegenstehen, ausgewogeneNährstoffkreisläufe für Phosphat, Kali und Magnesium vorliegen.Für P205,K20und MgO sind mittlere Versorgungswerte von jeweils 5...10 mg/100 gBoden ausreichend.
  • Die N - Zufuhr über Wirtschaftsdüngerund Mineraldünger darf 120 kg N/ha und Jahr nicht überschreiten.
  • Flächendeckender Einsatz vonPflanzenschutzmitteln ist nicht gestattet.
  • Ausgenommen ist Teilflächenbehandlung zurRegulierung des Ampfer-, Distel- und Brennesselbesatzes.
  • Das wirtschaftseigene Futter bildet dieErnährungsgrundlage für die Tierhaltung. Verboten ist der Einsatzvon synthetischen Futterzusätzen jeder Art. Um eine bedarfsgerechteMineralstoffversorgung zu gewährleisten, könnenMineralstoffgemische und Lecksteine vorgelegt werden.
  • Als Kraftfutter können Getreide,Getreideschrote und natürliche Eiweißfuttermittel zum Ausgleichdes Energie- und Proteinbedarfes eingesetzt werden.

  • Bei Heuwerbung sind die jeweiligenländerspezifischen Auflagen zur extensiven Wiesennutzung zuerfüllen.
  • Der Halter ist verpflichtet, einTierverzeichnis zu führen, aus dem zweifelsfrei die Herkunft einesjeden Tieres hervorgeht.
  • Für den Handel und die Vermarktung vonTieren und Fleischerzeugnissen sind die geltendenveterinärgesetzlichen und lebensmittelrechtlichen Bestimmungeneinzu-halten.
  • Den Vermarktungsprodukten Lebendtier undFleisch ist ein Begleitschein beizugeben, auf dem neben demMarkenzeichen
    • *der Halter
    • *die Rasse
    • *das Geschlecht
    • *das Geburtsdatum und/oder der Schlachttagverzeichnet sind.
  • Für Obst und Obstprodukte sind derErzeuger und der Verarbeiter zu dokumentieren.

Nutzung

  • Der Inhaber des Warenzeichens kann außer auf Vermarktungsprodukten dieses auch auf seinen Drucksachen, Geschäftspapieren, Briefbögen, Verpackungen und Werbematerial benutzen sowie in seinen Geschäftsräumen aushängen.
  • Das Warenzeichen darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
  • Das Nutzungsrecht gilt nur für die Zeit der Zugehörigkeit des Antragstellers zum Grünlandverband. Es erlischt durch Austritt oder Ausschluss. Mit dem Erlöschen der Befugnis zum Führen des Warenzeichens ist jede weitere Benutzung zu unterlassen.
  • Die Erlaubnis zur Führung des Warenzeichens muss beim Deutschen Grünlandverband e.V. beantragt werden.
  • Der Deutsche Grünlandverband e.V. erteilt auf der Grundlage einer Betriebskontrolle die Befugnis zur Führung des Warenzeichens und erstellt Zertifikate für die jeweiligen Produkte.

Antrag zur Verwendung des Warenzeichens des Deutschen Grünlandverbandes e.V.

Hiermitwird der Antrag auf Verwendung des Warenzeichens des DeutschenGrünlandverband e.V. für folgende Produkte gestellt:

  •  

Ernst-Klapp-Preis

Der Deutsche Grünlandverband e.V. vergibt den Ernst-Klapp-Preis für innovative und praxisorientierte Arbeiten zum Grünland aus dem Bereich der angewandten Forschung. Die Leistung muss erprobtes Beratungswissen vermitteln und wird in der Schriftenreihe des Grünlandverbandes erstveröffentlicht. Die Preisverleihung wird im Rahmen des Deutschen Grünlandtages vorgenommen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die sich aus anerkannten Fachleuten zusammensetzt.

Bewerbung Ernst-Klapp-Preis

IMPRESSUM | DATENSCHUTZ